Battlefield 3 – Singleplayer Feedback
Gemessen an der Zeit die Mann auf ein Spiel wartet ist die Spielzeit die Mann für eine Dreingabe wie einer Kampagne für einen Multiplayer-Shooter, benötigt, relativ kurz.
ABER:
DICE schafft es hier in kurzer Zeit eine interessante Geschichte zu erzählen, die des Soldaten Sgt. Blackburn.
Der Einstieg in die Handlung gefiel mir persönlich sehr gut. Ich liebe spannende Actionfilme, und so sprach mich der informationslose Einstieg sehr an. Ohne zu wissen wer ich bin, für wen ich kämpfe und warum ich überhaupt so handle geht es sofort los mit Prügeleien und Schussgefechten die natürlich immer zu meinen Gunsten ausgehen.
Gleich an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass es mir persönlich nicht so sehr darauf ankommt ob die Gegner super gut schießen oder ob sie verloren herum stehen wie arme Männer, die ihre Frauen in das gelb-blaue Möbelhaus begleitet haben und nicht so recht wissen was sie hier machen sollen.
Beiden Situationen wird man ausgesetzt. Und doch ist für mich der Singleplayer eher etwas wie der Prolog zum Multiplayer. Hier kann ich in Ruhe mit den neuen Gegebenheiten des Spiels, wie Waffen, Movement, Interface und so weiter, anfreunden, und bekomme dabei noch eine Story erzählt die DICE wirklich gelungen ist.
Dem Ein oder Anderen mag dieses Szenario mit dem Verhör von Soldaten XY bekannt vorkommen, Gruß an alle COD-Fans
jedoch schafft es DICE die Emotionen glaubhaft herüber zu bringen und sie nicht aufgesetzt wirken zu lassen. Man sieht zu, fühlt mit, wie in einem Film nur dass man selber Spielen darf.
Und dann kommt man im Verlauf des Spiels zu den ganz besonderen Momenten, an denen man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt und man denkt “STOP – zurückspulen – und gleich nochmal”!
Es ist einfach grandios aus Flugzeugen zu springen
Und dann kommt man nach ca. 6 Stunden spielen an das Ende und man erlebt ein Déjà-vu… aber seht selbst
Nun aber Stürze ich mich Hals über Kopf auf den Multiplayer – wir sehen uns auf dem Schlachtfeld
sincosy


















